folgeseite

Rechnungstellung

Rechnungsempfänger/-adresse: Für die Rechnung ist stets die Bewohnerin resp. der Bewohner Rechnungsempfänger und gilt somit auch als Taxschuldner. Die Zustellung der Rechnung erfolgt meist an Angehörige oder Beistände, welche als Stellvertretung die finanzielle Vollmacht innehaben.

Mit dem Hinweis Kostenübernahme durch andere Zahler auf der Monatsrechnung werden die Teilkostenträger erwähnt, welche eine separate Rechnung erhalten:

Die Krankenkassenbeteiligung an den Pflegekosten wird bei uns mit dem sogenannten „tiers payant“-Modell direkt mit der betreffenden Krankenkasse abgerechnet.

Für die Einwohnergemeindebeiträge fungiert im Kanton Solothurn das Amt für Soziales als sogenannte „Clearingstelle“, welche zuerst den Anteil an die Heimrechnung zahlt und dann die Kosten jeweils mit der letzten Wohngemeinde abrechnet.

Verrechnungsperiode: Die Erfahrung hat gezeigt, dass beim ersten Erhalt einer Rechnung für Daueraufenthalt die Zeile "Periode von… bis…" etwas verwirrend sein kann. Gerne erläutern wir Ihnen, wie die zeitliche Zuordnung der Leistungen zu verstehen ist.

 

Periode von … bis … = Verrechnungsperiode,
das heisst alle Leistungen, die in dieser Zeit erbracht worden sind:

 

  • Patientenbeteiligung
  • Pflegetaxe Krankenkasse / MiGeL- Beitrag
  • Pflegekosten-Beitrag Einwohnergemeinde
  • Die Zusatzleistungen wie Coiffeuse, Fusspflege, Begleitservice, usw. werden fortlaufend erfasst und können in verschiedenen Monaten angefallen sein

 

Die Hotelleriekosten werden wie ein Mietzins zum Voraus in Rechnung gestellt. Zum Beispiel werden in der im Rechnungstitel aufgeführten Periode 1.1. bis 31.1.2017 die Hotelleriekosten vom Februar in Rechnung gestellt.

 

Zahlungsfrist: Die Zahlungsfrist beträgt 30 Tage ab Ausstellungsdatum.