folgeseite

Geschichte

Das Bürgerspital Solothurn, welches bis 1967 zur Bürgergemeinde Solothurn gehörte und eines der ältesten Spitäler der Schweiz ist, kam schon bald nach seiner Gründung um 1350 in den Besitz von Reben am Bielersee. Der Grossteil seines Rebgutes stammt jedoch von der testamentarischen Schenkung des Schultheissen Niklaus von Wengi des Älteren, welcher in seinem Testament aus dem Jahre 1466, da kinderlos geblieben, das Bürgerspital als Haupterben einsetzte.

Durch andere Vermächtnisse von wohlhabenden Solothurner Familien und durch Käufe wuchs das Rebgut in den folgenden Jahrhunderten weiter an.

Im Jahre 1967 wurde das Bürgerspital in eine selbstständige Stiftung umgewandelt und der gesamte Rebbesitz wurde dieser kantonalen Stiftung übertragen. Dabei ist der Bürgergemeinde Solothurn für die Dauer von 100 Jahren das Nutzniessungsrecht eingeräumt worden.
2006 wurde infolge der Gründung der Solothurner Spitäler AG durch den Kanton Solothurn das Bürgerspital in diese AG überführt. Die Vermögenswerte der Stiftung wurden auf die Bürgergemeinde Solothurn als ehemalige Stifterin und den Kanton als Leistungserbringer verteilt, womit das Rebgut ′′Domaine de Soleure′′ unter die Schirmherrschaft der Bürgergemeinde Solothurn gestellt wurde.

 

Weitere Informationen zum Rebgut der Bürgergemeinde Solothurn finden Sie auf der Website der Domaine de Soleure:

www.domaine-de-soleure.ch